SIFAMO
00KI-Beratung · Frankfurt am Main

KI-Beratung in Frankfurt am Main und im Rhein-Main-Gebiet

SIFAMO ist eine KI-Beratung mit Büro in Frankfurt am Main (Mainzer Landstraße 41, 60329 Frankfurt am Main) und eingetragenem Sitz in Berlin. Die SIFAMO GmbH begleitet Versicherer, Finanzdienstleister, IT-Dienstleister und öffentliche Verwaltungen im Rhein-Main-Gebiet bei KI-Strategie, KI-Governance, EU AI Act und Agentic AI — vom Workshop vor Ort bis zum produktiven, auditierbaren System.

Der Unterschied zu einer reinen Strategieberatung: SIFAMO baut die KI-Systeme und die Kontrollen, die Revision und Aufsicht später sehen wollen. Für Organisationen in Frankfurt bedeutet das kurze Wege — Workshops, Reviews und Lenkungskreise finden bei Ihnen vor Ort statt, die Umsetzung läuft hybrid.

01Standort Frankfurt

KI-Beratung in Frankfurt: was der Finanzplatz für KI-Projekte bedeutet

Frankfurt am Main ist Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB), der Deutschen Bundesbank und der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA). Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat ihre Dienstsitze in Bonn und Frankfurt am Main.

Diese Nähe zur Aufsicht prägt, wie KI-Projekte in der Region entstehen. Ein KI-Assistent für die Schadenbearbeitung, ein Sprachmodell für die interne Recherche oder ein Agent im Kundenservice ist bei einem Versicherer oder Finanzdienstleister nie nur ein IT-Vorhaben. Jedes dieser Vorhaben berührt IKT-Risikomanagement, Auslagerungssteuerung, Informationssicherheit und Datenschutz — und spätestens in der nächsten Prüfung die Frage, ob sich jede automatische Entscheidung nachvollziehen lässt.

Hinzu kommen die IT-Dienstleister der Region, die für Banken und Versicherer entwickeln oder Systeme betreiben. Sobald sie KI in ihre Leistungen einbauen, reichen die regulatorischen Anforderungen ihrer Kunden bis in die eigenen Verträge, Architekturen und Nachweise.

Und es gibt die öffentliche Hand: Die hessische Landesverwaltung, Kommunen und kommunale Dienstleister im Rhein-Main-Gebiet prüfen KI für Bürgeranfragen, Antragsbearbeitung und Wissensmanagement — nach eigenen Regeln und mit eigenen Zuständigkeiten.

Eine KI-Beratung in Frankfurt — am internationalen Finanzplatz oft schlicht AI Consulting genannt — muss alle drei Perspektiven kennen. SIFAMO nimmt sie aus Sicht derer ein, die Systeme bauen: als KI-Architekt für regulierte Branchen — vom AI-Act-Paragrafen zum produktiven System.

02BaFin & DORA

KI bei Banken, Versicherern und Finanzdienstleistern: BaFin, DORA und AI Act

Für Banken, Versicherer und andere Finanzunternehmen greifen bei KI mehrere Regelwerke ineinander: DORA regelt die digitale operationale Resilienz des Unternehmens, der EU AI Act das KI-System selbst, dazu kommen die Hinweise der Aufsicht. Stand: Oktober 2026.

Nach eigener Aussage richtet die BaFin ihre Marktüberwachung nach dem AI Act derzeit vor allem auf Transparenz, Verbote und die Förderung der KI-Kompetenz der Mitarbeitenden; um Hochrisiko-KI kümmert sie sich ab Dezember 2027. Sie arbeitet dabei risikobasiert und mit Stichproben (BaFin-Interview vom 29. Juli 2026).

01

Von VAIT zu DORA

Die BaFin hat die VAIT, KAIT und ZAIT mit Ablauf des 16. Januar 2025 aufgehoben. Seit dem 17. Januar 2025 gilt die Verordnung (EU) 2022/2554 (DORA), die BAIT werden mit Ablauf des 31. Dezember 2026 vollständig aufgehoben. Wer KI-Vorhaben noch entlang alter VAIT-Kapitel dokumentiert, sollte die Nachweise auf die DORA-Struktur umstellen.

02

KI ist IKT

Nach der BaFin-Orientierungshilfe zu IKT-Risiken beim Einsatz von KI in Finanzunternehmen vom 18. Dezember 2025 werden KI-Systeme wie allgemeine IKT-Systeme bewertet; KI in kritischen oder wichtigen Funktionen braucht umfangreichere Kontrollen. Die Orientierungshilfe ist nicht verbindlich und formuliert keine aufsichtlichen Erwartungen. Sie richtet sich an CRR-Institute und Solvency-II-Versicherer, die Art. 5 bis 15 DORA anwenden, folgt dem Lebenszyklus von Entwicklung und Test bis zur Außerbetriebnahme und enthält eine Fallstudie zum Betrieb eines LLM-basierten KI-Assistenten.

03

LLM-Anbieter sind IKT-Drittdienstleister

Wer ein Sprachmodell per API oder aus der Cloud bezieht, steuert diesen Anbieter als IKT-Drittdienstleister nach DORA: Risikobewertung vor Vertragsschluss, die nach der Orientierungshilfe auch Modelländerungen und Nachtrainings durch den Anbieter einbeziehen sollte, Eintrag im Informationsregister (Art. 28 Abs. 3), vertragliche Mindestinhalte (Art. 30) und eine Exit-Strategie, sobald die KI kritische oder wichtige Funktionen unterstützt.

04

Zwei Meldewege für Vorfälle

Schwerwiegende IKT-bezogene Vorfälle meldet ein Finanzunternehmen nach Art. 19 DORA; laut BaFin können darunter auch Vorfälle in KI-Systemen fallen. Für Hochrisiko-KI kommt die Meldung schwerwiegender Vorfälle durch den Anbieter nach Art. 73 AI Act hinzu. Ihr Incident-Prozess sollte beide Wege kennen und klar zuordnen.

05

BaFin als Marktüberwachungsbehörde

Seit dem 29. Juli 2026 ist das KI-MIG in Kraft, das deutsche Gesetz zur Marktüberwachung und Innovationsförderung von künstlicher Intelligenz. Die BaFin überwacht danach KI-Systeme, die in direktem Zusammenhang mit einer regulierten Finanztätigkeit stehen (§ 2 Abs. 3 KI-MIG). Nutzt ein Finanzunternehmen KI etwa in der Personalabteilung, ist die Bundesnetzagentur zuständig.

06

Hochrisiko-Fälle im Finanzsektor

Als Hochrisiko-Beispiele nennt die BaFin die Kreditwürdigkeitsprüfung natürlicher Personen (Anhang III Nr. 5 Buchst. b AI Act, ausgenommen KI zur Aufdeckung von Betrug) sowie Risikobewertung und Preisgestaltung in der Lebens- und Krankenversicherung (Nr. 5 Buchst. c). Die Pflichten für diese Systeme gelten nach der Verordnung (EU) 2026/1744 ab dem 2. Dezember 2027.

07

Brücken ins Aufsichtsrecht

Der AI Act knüpft an bestehende Governance an. Finanzinstitute erfüllen ihre Überwachungs- und Protokollpflichten als Betreiber über ihre aufsichtsrechtlichen Governance-Regeln (Art. 26 Abs. 5 und 6). Treten sie selbst als Anbieter auf, gilt ihr Qualitätsmanagementsystem über diese Regeln als erfüllt — mit Ausnahme von Risikomanagement, Beobachtung nach dem Inverkehrbringen und Meldung schwerwiegender Vorfälle (Art. 17 Abs. 4).

03Versicherung & IT-Dienstleister

KI-Beratung Rhein-Main: Versicherer und IT-Dienstleister

Für Versicherer ist Frankfurt auch der Sitz der europäischen Aufsicht EIOPA. Ihre Stellungnahme zu KI-Governance und Risikomanagement vom 6. August 2025 legt Solvency II und die Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD) für KI-Systeme aus, die nach dem AI Act weder verboten noch hochriskant sind. Sie richtet sich an die nationalen Aufsichtsbehörden und schafft keine neuen Pflichten, zeigt aber, worauf die Aufsicht achtet: Datengovernance, Aufzeichnungen, Fairness, Cybersicherheit, Erklärbarkeit und menschliche Aufsicht.

Hochriskant im Sinne des AI Act ist bei Versicherern ein enger Bereich: KI für Risikobewertung und Preisgestaltung bei natürlichen Personen in der Lebens- und Krankenversicherung (Anhang III Nr. 5 Buchst. c). Wer ein solches System einsetzt, muss ab dem 2. Dezember 2027 vor der ersten Nutzung eine Grundrechte-Folgenabschätzung nach Art. 27 AI Act durchführen. Tarifierung in der Kfz- und Sachversicherung, Schadenbearbeitung und Betrugserkennung fallen nicht unter diese Nummer.

Ohne Anforderungen sind diese Anwendungen trotzdem nicht. Auch bei einer KI-gestützten Schadenstrecke fragen Revision und Aufsicht, wie eine automatische Entscheidung zustande kam. Wie das in Produktion aussieht, zeigt die Referenz KI-gestützte Schaden- und Antragsplattform: Fallklassifizierung und Betrugserkennung mit Human-in-the-Loop und einem Audit-Trail für jede automatische Entscheidung.

IT-Dienstleister, die für Finanzunternehmen in Frankfurt entwickeln oder betreiben, stehen auf der anderen Seite derselben Kette. Ihre Kunden müssen sie als IKT-Drittdienstleister bewerten, im Informationsregister führen und vertraglich nach Art. 30 DORA einbinden. Wer KI-Funktionen liefert, sollte deshalb Modellherkunft, Datenflüsse, Änderungsprozesse und Ausstiegsszenarien dokumentiert vorlegen können, bevor der Kunde danach fragt.

Unabhängig von der Risikoklasse gelten für diese Dienstleister schon heute unter anderem zwei Pflichten des AI Act. Seit dem 27. Juli 2026 müssen Anbieter und Betreiber von KI-Systemen Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz ihres Personals ergreifen (Art. 4). Und Anbieter von KI-Systemen, die direkt mit Menschen interagieren, müssen diese seit dem 2. August 2026 so gestalten, dass Nutzer erkennen, dass sie mit einer KI sprechen, sofern das nicht offensichtlich ist (Art. 50 Abs. 1).

04Öffentliche Verwaltung

KI in der öffentlichen Verwaltung in Hessen und im Rhein-Main-Gebiet

Verwaltungen setzen KI dort ein, wo viele gleichartige Vorgänge anfallen: bei Bürgeranfragen, beim Vorsortieren von Anträgen, bei der Recherche in Vorschriften und Akten. Weil die Erfahrung unseres Gründers überwiegend aus IT-Projekten der öffentlichen Hand stammt, planen wir Vergabe, Personalvertretung, IT-Sicherheitsvorgaben und Datenschutz von Beginn an mit ein.

Der AI Act gilt für öffentliche Stellen ebenso wie für Unternehmen. Das KI-MIG schließt in Deutschland Bußgelder gegen Behörden und öffentliche Stellen aus (§ 17 Abs. 2 KI-MIG); die Pflichten selbst bleiben bestehen. Für öffentliche Stellen der Länder sieht das KI-MIG eine Zuständigkeit von Landesbehörden für die Marktüberwachung vor (§ 2 Abs. 6 KI-MIG). Was das für Landes- und Kommunalverwaltung konkret heißt, Stand: Oktober 2026:

  • Transparenz: Ein KI-Assistent für Bürgeranfragen muss so gestaltet sein, dass Menschen erkennen, dass sie mit einer KI kommunizieren, sofern das nicht offensichtlich ist (Art. 50 Abs. 1, seit dem 2. August 2026).
  • Hochrisiko: KI, mit der Behörden (oder Stellen in ihrem Auftrag) prüfen, ob natürliche Personen Anspruch auf grundlegende öffentliche Unterstützungsleistungen haben, oder mit der sie solche Leistungen gewähren, kürzen, widerrufen oder zurückfordern, ist hochriskant (Anhang III Nr. 5 Buchst. a). Die Pflichten gelten ab dem 2. Dezember 2027.
  • Grundrechte und Registrierung: Vor der ersten Nutzung eines solchen Systems führen Einrichtungen des öffentlichen Rechts eine Grundrechte-Folgenabschätzung durch (Art. 27). Behörden als Betreiber registrieren zudem sich selbst und die Nutzung des Systems in der EU-Datenbank (Art. 49 Abs. 3).
  • Betreiberpflichten für Hochrisiko-Systeme: menschliche Aufsicht durch Personen mit der nötigen Kompetenz, Schulung und Befugnis, Aufbewahrung der Protokolle für mindestens sechs Monate, Information der Beschäftigten und ihrer Vertretung vor dem Einsatz am Arbeitsplatz (Art. 26).
  • Bestandssysteme: Hochrisiko-Systeme, die für die Nutzung durch Behörden bestimmt sind und schon vor dem maßgeblichen Stichtag in Verkehr gebracht wurden, müssen spätestens bis zum 2. August 2030 konform sein (Art. 111 Abs. 2).
05Formate vor Ort

KI-Workshop in Frankfurt und weitere Formate vor Ort

Vier Formate führen wir bei Ihnen in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet durch. Sie lassen sich einzeln beauftragen oder bauen aufeinander auf.

01

KI-Strategie-Workshop

Ein Präsenzformat, das Entscheider, Fachbereich, IT und Informationssicherheit an einen Tisch bringt. Ergebnis ist eine priorisierte Liste von Anwendungsfällen mit erster Einordnung nach AI Act und DORA, den benötigten Daten und einem konkreten nächsten Schritt je Fall. Wir arbeiten an Ihren Prozessen, nicht an Beispielen aus anderen Branchen.

02

AI-Act-Readiness-Check

Wir erfassen Ihre bestehenden und geplanten KI-Systeme, ordnen sie den Risikoklassen des AI Act zu und klären, ob Sie jeweils Anbieter oder Betreiber sind. Bei Finanzunternehmen gleichen wir das Ergebnis mit dem DORA-Informationsregister und der Auslagerungssteuerung ab. Am Ende steht ein Maßnahmenplan entlang der geltenden Fristen. SIFAMO verantwortet dabei die technisch-organisatorische Umsetzung und arbeitet, wo nötig, mit Ihrer Rechtsberatung zusammen.

03

LLM-Pilot

Ein abgegrenzter Pilot mit einem Sprachmodell auf Ihren Daten, etwa ein Assistent für interne Wissensfragen oder für die Vorbereitung der Sachbearbeitung. Wir bauen ihn so, wie er später betrieben würde: mit Berechtigungen, Protokollierung, Evaluationskriterien und dokumentierter Anbieterbewertung. Ob der Pilot in Produktion geht, entscheiden Sie anhand überprüfbarer Ergebnisse, nicht anhand einer Demo.

04

Architektur-Review

Für KI-Systeme, die bereits laufen oder kurz vor dem Go-live stehen. Wir prüfen Datenflüsse, Modell- und Cloud-Abhängigkeiten, menschliche Aufsicht, Logging und Exit-Fähigkeit gegen die Anforderungen, die für Ihr Haus gelten. Sie erhalten priorisierte Befunde mit konkreten Maßnahmen und auf Wunsch die Umsetzung.

06Zusammenarbeit

KI-Berater in Frankfurt: so läuft die Zusammenarbeit

Die meisten Projekte mit Organisationen aus der Region folgen demselben Rhythmus: Entscheidungen fallen vor Ort, die Ausarbeitung läuft remote.

01

Erstgespräch

Per Video oder bei Ihnen in Frankfurt. Wir klären Anlass, betroffene Systeme, regulatorischen Rahmen und wer intern entscheidet. Bei Bedarf schließen wir vorab eine Vertraulichkeitsvereinbarung.

02

Einstieg in Ihren Räumen

Der erste Arbeitstermin findet in der Regel bei Ihnen statt, meist als Strategie-Workshop oder Readiness-Check. Wir bitten früh Informationssicherheit, Datenschutz, Compliance und, wo Beschäftigte betroffen sind, Betriebsrat oder Personalrat dazu. Das erspart spätere Abstimmungsschleifen.

03

Hybride Umsetzung

Entwicklung und Dokumentation laufen überwiegend remote, Workshops, Abnahmen und Lenkungskreise vor Ort. So bleibt der Reiseaufwand gering, und Entscheidungen fallen dort, wo die Verantwortlichen sitzen.

04

Übergabe an Ihre Teams

Am Ende übernehmen Ihre Teams Betrieb und Nachweise, mit einer Architektur- und Kontrolldokumentation, die auch die interne Revision lesen kann.

  • Gründer und CEO Umair Zaffar, KI-Experte und IT-Produktarchitekt, ist in Frankfurt ansässig. Termine im Rhein-Main-Gebiet brauchen deshalb keinen langen Vorlauf.
  • Das Frankfurter Büro liegt in der Mainzer Landstraße 41. Den eingetragenen Sitz hat die SIFAMO GmbH in der Carnotstraße 4 in Berlin. Von beiden Standorten aus arbeiten wir für Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, vor Ort oder remote.
07Leistungen

KI-Beratung, EU AI Act Beratung und Agentic AI im Überblick

Die Formate vor Ort sind der Einstieg. Dahinter stehen drei Leistungen, die jeweils auf einer eigenen Seite ausführlich beschrieben sind.

  • KI-Beratung: KI-Strategie, Auswahl und Priorisierung der Anwendungsfälle, LLM-Einführung und Architektur bis zum produktiven Betrieb.
  • EU AI Act Beratung: KI-Inventar, Risikoklassifizierung, Rollenklärung und die technischen Kontrollen, die der AI Act verlangt, umgesetzt in Ihren Systemen.
  • Agentic AI: KI-Agenten, die Aufgaben über mehrere Systeme hinweg ausführen, mit klaren Leitplanken, Freigaben und durchgängiger Protokollierung.
  • Alle Leistungen auf einen Blick finden Sie in der Leistungsübersicht.
08Referenzen

Referenzen: KI-Experten für regulierte Branchen

SIFAMO veröffentlicht Referenzen in der Regel anonymisiert. Neben der Schaden- und Antragsplattform für einen Versicherer gehören dazu eine Agentic-AI-Plattform für skalierbare Investment-Anwendungen im Finanzdienstleistungsbereich, die LLM-Einführung bei einer großen gesetzlichen Krankenkasse, ein RAG-System für interne Dokumente bei emeis, einem Unternehmen aus der Pflege, und eine Safety-Plattform für ein Automotive-Testgelände mit Push-to-Talk, Live-Tracking, Geofencing, SOS-Funktion und Leitstand.

Mit SKILLDEX entwickelt SIFAMO außerdem ein eigenes KI-Produkt, das Fähigkeiten aus Projektbriefings extrahiert und passende Personen in Sekunden zuordnet. Für ihre Forschung und Entwicklung trägt die SIFAMO GmbH das BSFZ-Siegel (Bescheinigung Forschungszulage). Weitere Projekte finden Sie unter Fallstudien.

09Ansprechpartner

Wer bei SIFAMO dahintersteht

10FAQ

Häufige Fragen

Bieten Sie KI-Workshops vor Ort in Frankfurt an?
Ja. Den KI-Strategie-Workshop, den AI-Act-Readiness-Check, LLM-Piloten und Architektur-Reviews führt SIFAMO bei Ihnen in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet durch. Am wirksamsten ist eine Runde aus Fachbereich, IT, Informationssicherheit und Compliance, damit Entscheidungen im Raum fallen. Die Ausarbeitung danach läuft meist remote.
Arbeiten Sie nur für Unternehmen in Frankfurt?
Nein. SIFAMO hat ein Büro in Frankfurt am Main und den eingetragenen Sitz in Berlin und arbeitet für Unternehmen und Verwaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, vor Ort oder remote. Zusätzlich ist SIFAMO in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Katar präsent. Für Kunden im Rhein-Main-Gebiet sind die Wege lediglich besonders kurz.
Was kostet eine KI-Beratung in Frankfurt?
Den Aufwand bestimmt der Umfang, nicht der Standort. Wesentliche Treiber sind die Zahl der KI-Systeme oder Anwendungsfälle, ihre Einordnung nach AI Act und DORA, der Zustand Ihrer Daten, die Tiefe der Integration in bestehende Systeme und der gewünschte Anteil an Terminen vor Ort. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein Angebot mit klar abgegrenztem Umfang.
Kennen Sie die Anforderungen der BaFin?
Ja, aus Sicht der Umsetzung. Für KI in Finanzunternehmen sind vor allem DORA (seit dem 17. Januar 2025), die nicht verbindliche BaFin-Orientierungshilfe zu IKT-Risiken beim Einsatz von KI vom 18. Dezember 2025 und das KI-MIG maßgeblich, nach dem die BaFin seit dem 29. Juli 2026 KI-Systeme mit direktem Bezug zu regulierten Finanztätigkeiten überwacht. SIFAMO übersetzt diese Vorgaben in Architektur, Kontrollen und Nachweise.
Gelten für Versicherer in Frankfurt noch die VAIT?
Nein. Die BaFin hat die VAIT mit Ablauf des 16. Januar 2025 aufgehoben; seit dem 17. Januar 2025 gilt für Versicherer im Anwendungsbereich von DORA die Verordnung (EU) 2022/2554. Nach ihrer Orientierungshilfe vom 18. Dezember 2025 bewertet die BaFin KI-Systeme wie andere IKT-Systeme, Anbieter von Sprachmodellen und Cloud-Diensten sind IKT-Drittdienstleister im Sinne von DORA.
Wie schnell können wir starten?
Ein Erstgespräch ist kurzfristig möglich, per Video oder in Frankfurt. Wie schnell danach ein Workshop oder Pilot beginnt, hängt vor allem von der Verfügbarkeit der Beteiligten, einer Vertraulichkeitsvereinbarung und dem Zugang zu Dokumentation und Testdaten ab. Ein AI-Act-Readiness-Check kann ohne Systemzugriff beginnen, weil er mit Interviews und vorhandenen Unterlagen startet.
Wo ist Ihr Büro in Frankfurt?
Das Frankfurter Büro der SIFAMO GmbH liegt in der Mainzer Landstraße 41, 60329 Frankfurt am Main. Der eingetragene Sitz der Gesellschaft ist die Carnotstraße 4, 10587 Berlin. Einen Termin vereinbaren Sie am einfachsten über die Kontaktseite.
Gilt der EU AI Act auch für Behörden in Hessen?
Ja. Die Pflichten des AI Act gelten auch für öffentliche Stellen; das KI-MIG schließt in Deutschland lediglich Bußgelder gegen Behörden und öffentliche Stellen aus (§ 17 Abs. 2 KI-MIG). Setzt eine Behörde ein Hochrisiko-System nach Anhang III ein, etwa zur Prüfung von Ansprüchen auf öffentliche Unterstützungsleistungen, gelten die Pflichten nach Stand Oktober 2026 ab dem 2. Dezember 2027, einschließlich der Grundrechte-Folgenabschätzung.

KI-Beratung in Frankfurt: sprechen wir vor Ort

Schildern Sie kurz Ihr Vorhaben. Zum Erstgespräch kommen wir zu Ihnen ins Rhein-Main-Gebiet oder sprechen per Video.

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